Die Rose


Schon Jahrhunderte lang bejubelt und bewundert: Das Symbol der Liebe und Schönheit. Sie wird auch manchmal die Königin der Blumen genannt. Natürlich sprechen wir hierbei von der Rose!
Fossile beweisen, dass es Urformen unserer Gartenrose schon vor der Existenz des Menschen gab.

Griechen, Ägypter und Römer ließen sich vor sehr langer Zeit von dieser Blume bezaubern. Bei den Römern wurde sie sogar zu ihrem Statussymbol. Nach dem Untergang des Römischen Reiches verfiel auch diese kulturelle Bedeutung. Durch die Entstehung des Christentums stand man heidnischen Göttern und Symbolen abweisend gegenüber. Die Rose geriet für kurze Zeit in Vergessenheit...

Erst im vierzehnten Jahrhundert erhielten Rosen wieder eine größere Bedeutung. Von diesem Moment an wurden sie immer beliebter. Kaiserin Joséphine (1763 – 1814), damalige Ehefrau von Napoleon, äußerte ihre Leidenschaft für Rosen in einem speziell angelegten Garten. Durch ihre fanatische Sammelleidenschaft kamen viele neue Sorten aus China und England auf das europäische Festland. Eine wichtige Entwicklung in der Geschichte der Rosen. Joséphine wurde hierfür postum, drei Jahrzehnte nach ihrem Tod, mit ihrer 'eigenen' Rose belohnt: ‘Impératrice Joséphine’.

Rund dem 17. Jahrhundert begann man Rosen zu kreuzen, um schönere und länger blühende Pflanzen zu bekommen. In dieser Zeit züchtete man die Rosen eigentlich ausschließlich wegen der Blüte, ihres Duftes (der ihren eigenen Körpergeruch vertuschen sollte) und wegen ihrer Schönheit.

In den letzten Jahren stehen die klassischen Rosen wieder in der Aufmerksamkeit. Die recht kurze Blütezeit wird mit den prächtigen Pastelltönen und den herrlichen Düften reichlich gut gemacht. Wir können sie in zwei Gruppen einteilen: 'Botanische Rosen' und 'Alte Gartenrosen'. Beim klassischen Rosengarten können Sie an alte Gartenrosen aus 19. Jahrhundert denken, welche übrigens immer Hybriden sind.

Erst in 1867 entstand die erste Teehybride. Inzwischen sind viele Sorten entstanden. Eine noch recht unbekannte, aber wie ich finde besondere ist die Rosa ‘ Candy Stripe’

Die großblumige Hybride, abstammend von der Rosaceae familie, ist eine dunkelrosa Rose mit hellen Streifen. Diese duftende gefüllte Sorte blüht im Juli, August, September und Oktober. Wirklich bildschön!

Dies ist nur eine der vielen prächtigen Sorten, die es gibt. Lassen Sie sich einmal von dem Charme einer Rose bezaubern, egal von welcher! Einmal von den schönen Konturen und den herrlichen Düften verführt, werden Sie ihr wahrscheinlich für immer ein Plätzchen in Ihrem Garten geben.
 
Die Rose: Ein unentbehrlicher Reichtum von Schönheit in Ihrem Garten!

Rosen werden schon Jahrhunderte lang gezüchtet und bewundert.  Vor ein paar Tausend Jahren wurden in China und Afrika schon Rosensorten gezüchtet! Die Griechen, die Römer und die Ägypter, Völker aus dem Altertum, kannten und verwendeten die Rosen schon.
Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass viel über Rosen geschrieben wurde. Nicht nur in der Fachliteratur, sondern auch in Geschichten, Sagen und Legenden.

Bedeutung und Symbolik
Die Rose ist eine Blume voller Bedeutung und Symbolik geworden.
Rot ist bei Rosen die Farbe der Liebe. Sie spiegelt auch Romantik, Passion und Respekt wieder.
Rosa symbolisiert Zierlichkeit, und auch Fröhlichkeit, Wertschätzung und Bewunderung, Freundschaft und Sympathie werden damit ausgedrückt.
Dunkelrosa drückt spezifisch Dankbarkeit aus. Hellrosa steht mehr für Bewunderung und Sympathie.
Weiß steht für Unschuld, Charme und/oder ein Geheimnis. Reinheit wird auch damit wiedergegeben.
Die gelbe Rose bedeutet eine sterbende Liebe.
Orange steht für Passion und Burgunder für Schönheit.

Die Anzahl der Rosen, die verschenkt werden, bedeuten folgendes:
1 Rose = Ich liebe dich noch.
12 Rosen = Ich gebe sie dir aus Dankbarkeit.
25 Rosen = Herzlichen Glückwunsch!
50 Rosen = Bedingungslose Liebe
Am Geburtstag einer geliebten Person wird oft die Anzahl des erreichten Alters an roten Rosen gegeben, mit einer weißen Rose zusätzlich, die den Glückwunsch für das kommende Jahr symbolisiert.
Für manche Menschen gibt es sogar einen Bedeutungsunterschied zwischen einer Rose in der Knospe und einer Rose in voller Blüte. Aber dies ist in der heutigen Zeit etwas verwässert.

Geschichten, Sagen und Legenden
Die Rose hat so viel Einfluss in der Welt (die nördliche Halbkugel) gehabt, dass es in allen Kulturen Geschichten darüber gibt.
Bei den Römern wurde erzählt, dass Cupido, der Gott der Liebe und ein Sohn von Venus, den Becher von Bacchus umkippte. Es passierte aus Versehen und aus dem roten Wein, der aus dem Becher auslief, wuchs ein Rosenstrauch.
Auch über Venus, der Göttin der Liebe, gibt es eine Rote-Rosen-Legende. Sie liebte Adonis, aber der Gott Mars war eifersüchtig und wollte Adonis töten. Dies versuchte Venus zu verhindern, aber rutschte dabei aus und fiel in die Rosen. Die Dornen verwundeten ihre Beine und aus dem Blut, das aus den Wunden tropfte, wuchsen rote Rosen.
Aus Persien kommt die Geschichte, dass eine Nachtigal sich in eine weiße Rose verliebte. Die Rose, die von Allah zur Königin der Blumen ernannt wurde. Die Nachtigal umarmte ihre geliebte Rose und es bohrte sich ein Dorn in die Nachtigal. Mit ihrem Herzblut färbte sie die weiße Rose rot.
Sogar in biblischen Geschichten kommt die Rose vor. Eva nahm laut Legenden nach dem Sündenfall eine weiße Rose mit aus dem Garten Eden. Die Rose färbte sich rot. In dieser Legende ist Rot die Farbe von Begehren und von Blut, von Menstruation und Geburt. Die rote Rose wird hier zum Symbol der Sterblichkeit und der Liebe.

Die Rose ist wirklich schon Jahrhunderte lang eine viel bewunderte Blume, und das ist sie auch heutzutage noch. Wie viele Sorte es genau gibt, ist nicht bekannt. Wir können davon ausgehen, dass es zwischen zwei- und dreitausend Sorten sind.

Pflege
Wahrscheinlich hat es sehr zu Ihrer Beliebtheit beigetragen, dass sie pflegeleicht sind. Pflanzen im Herbst und im Frühjahr, nicht bei Frost. Geben Sie ihnen Wasser, wenn es nicht regnet, denn sie sind empfindlich gegen Trockenheit. Der Boden sollte auch gut durchlässig sein, sodass sie nicht ertrinken. Denken Sie daran, ihnen einen hellen Platz zu geben, mit etwas Schutz vor starkem Wind.
Damit ist die ‘Gebrauchsanweisung’ schon recht komplett.

Einige Sorten von Kletterrosen verlieren in relativ kurzer Zeit alle Blüten. Bei diesen Sorten kann eine Clematis den Rest des Sommers für Farbe sorgen. Man kann auch Rosen und Clematis auswählen, die sich in Farbe und Form ergänzen.